Jan 16, 2020
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Eccd.net presse release news breaking news Autogipfel: Autoindustrie kann auf Hilfe der Bundesregierung hoffen

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Die Autoindustrie ist im Umbruch, Hunderttausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. Nach einem Gipfel im Kanzleramt erwarten die Gewerkschaften Hilfe der Bundesregierung. 16. Januar 2020, 0:41 UhrQuelle: ZEIT ONLINE, dpa, akm 110 Kommentare Die Autobranche ist mitten in einem grundlegenden Wandel von Benzinern und Dieseln hin zu mehr klimafreundlicheren alternativen Antrieben wie Elektromotoren. © Sean Gallup/​Getty Images…

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            Die Autoindustrie ist im Umbruch, Hunderttausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. Nach einem Gipfel im Kanzleramt erwarten die Gewerkschaften Hilfe der Bundesregierung.
                    16. Januar 2020, 0:41 UhrQuelle: ZEIT ONLINE, dpa, akm

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    Die Autobranche ist mitten in einem grundlegenden Wandel von Benzinern und Dieseln hin zu mehr klimafreundlicheren alternativen Antrieben wie Elektromotoren.
                    © Sean Gallup/​Getty Images





                    Beim schwierigen Umbruch in der Autoindustrie mit ihren Hunderttausenden Beschäftigten sollen auch mithilfe des Staats Jobs gesichert werden. Das ist das Ergebnis des Autogipfels, zu dem Personalvorstände der Autoindustrie, Gewerkschaften, Betriebsräte und Fachminister im Kanzleramt jetzt zusammenkamen. Bei den geplanten Maßnahmen geht es darum, den Zugang zu Kurzarbeit zu erleichtern sowie Beschäftigte beim Wandel vom Verbrennungsmotor zum Elektromotor besser zu qualifizieren. Politik, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbände wollen dabei zusammenarbeiten.


        IG-Metall-Chef Jörg Hofmann forderte nach dem Treffen unter der Leitung von Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) schnelle Schritte der Politik, um dem Umbau der Branche zu erleichtern. Er erwarte "in Kürze konkrete Ergebnisse" etwa zur Qualifizierung von Mitarbeitern und zur Erleichterung von Kurzarbeit, sagte Hofmann.
        Man habe darüber gesprochen, wie man die Mobilitätswende schaffen könne, "ohne dass Beschäftigte unter die Räder kommen" und ohne "industrielle Wüsten" in Regionen, die stark vom Verbrennungsmotor abhängen. Der Vizepräsident des Autoverbands VDA, Arndt Kirchhoff, sagte, es gehe darum, wie die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland gehalten werden könne. Dazu müssten Mitarbeiter für neue Jobs qualifiziert werden. "Das ist eine große Herausforderung." Es gehe nicht um Milliardenhilfen, sondern darum, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Die zuständigen Bundesministerien wollten diese nun auf den Weg bringen.
        Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Rainer Dulger, sagte, die Phase des Umbruchs in der Branche angesichts des digitalen Wandels und der Elektromobilität falle in eine konjunkturelle Delle. Daher sei etwa ein leichterer Zugang zum Kurzarbeitergeld nötig.             E-Mobilität bisher wenig rentabel            In einem Positionspapier von VDA, Gesamtmetall und IG Metall zu dem Treffen heißt es, es sei von größtem gesamtgesellschaftlichen Interesse, auch in Zukunft eine wettbewerbsfähige, innovative und beschäftigungsstarke Industrie in Deutschland zu haben. Bei der Erleichterung zum Kurzarbeitergeld müsse schnell gehandelt werden, weil im ersten Quartal viele Unternehmensentscheidungen getroffen würden. Es müsse den Firmen ermöglicht werden, Mitarbeiter trotz vorübergehend geringerer Auftragsvolumen zu halten, heißt es in dem Papier. Ein Fonds könnte Zulieferern den Zugang zu Eigen- oder Fremdkapital erleichtern. 


        Die Autobranche ist in einem grundlegenden Wandel von Benzinern und Dieseln hin zu mehr alternativen Antrieben wie Elektromotoren. Hersteller und Zulieferer müssen Milliarden investieren. Beim Bau von E-Autos sind allerdings weniger Jobs nötig, weil es bei diesen Motoren viel weniger Komponenten gibt als bei den bisherigen Motoren. Die E-Mobilität ist bisher jedoch kaum rentabel. 
        Zugleich ist die Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten zurückgegangen. Das trifft bisher vor allem Zulieferer. Es gibt bereits Kurzarbeit und die Ankündigung von Arbeitsplatzabbau. Laut einer Expertenkommission könnten in der deutschen Autobranche Hunderttausende Jobs in Gefahr sein.  

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