Jan 16, 2020
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Eccd.net presse release news breaking news Europäische Wirtschaft: EU-Firmen finden keinen Zugang zu Seidenstraßen-Projekt

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Europäische Firmen profitieren kaum von Chinas Neuer Seidenstraße. Bei der Vergabe der Aufträge für neue Transportwege zwischen Asien und Europa bleiben sie außen vor. 16. Januar 2020, 9:06 UhrQuelle: ZEIT ONLINE, dpa, fin 157 Kommentare Mehrmals in der Woche erreicht ein chinesischer Frachtzug den Duisburger Hafen. 2014 wurde das mit einem Festakt gefeiert. © Pool/​Getty Images…

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            Europäische Firmen profitieren kaum von Chinas Neuer Seidenstraße. Bei der Vergabe der Aufträge für neue Transportwege zwischen Asien und Europa bleiben sie außen vor.
                    16. Januar 2020, 9:06 UhrQuelle: ZEIT ONLINE, dpa, fin

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    Mehrmals in der Woche erreicht ein chinesischer Frachtzug den Duisburger Hafen. 2014 wurde das mit einem Festakt gefeiert.
                    © Pool/​Getty Images





                    ChinasNeue Seidenstraße gilt als größtes Infrastrukturprogramm der Welt. Das Bauprojekt, bei dem es etwa um den Bau von Häfen, Straßen und Schienenstrecken für neue Handelswege zwischen China und anderen 

Teilen der Welt geht, lockt viele Unternehmen an. Doch für europäische Firmen gestaltet sich die Teilnahme an dem Projekt äußerst schwierig, wie eine Studie der Europäischen Handelskammer nun zeigt.

        Darin wird bemängelt, dass bei der Vergabe von Aufträgen große Intransparenz herrsche. Chinas Staatsfirmen würden ausländischen Konkurrenten gegenüber bevorzugt. Von 132 Firmen, die sich an der Befragung beteiligten, gaben lediglich zwei Mitglieder an, über reguläre Ausschreibungen von Projekten erfahren zu haben. Ansonsten sei man auf Regierungskontakte oder chinesische Partnerfirmen angewiesen. Lediglich 20 der befragten Firmen haben sich demnach bislang für Projekte beworben.
        Es mangele den europäischen Firmen nicht an Fähigkeiten, die Projekte seien einfach nicht offen, sagte Kammerpräsident Jörg Wuttke anlässlich der Veröffentlichung der Studie: "Wir können hoch- und runterhüpfen, wie wir wollen, es gibt einfach keinen Eingang."
        Laut der Studie führt die Neue Seidenstraße zu "neuen Herausforderungen", da vom chinesischen Staat unterstützte Firmen im Zuge der Initiative nicht mehr nur in China, sondern rund um die Welt zu Konkurrenten würden. Nachdem die Firmen zunächst über viele Jahre von der Abschottung des heimischen Markts profitiert hätten, würden sie nun durch die Neue Seidenstraße erneut bevorzugt. Die Kammer forderte die EU auf, darüber nachzudenken, wie sie diesen "Verzerrungen" begegnen könne.
        International gibt es schon länger Kritik an der Neuen Seidenstraße. Es wird davor gewarnt, dass arme Länder in eine Schuldenfalle und in politische Abhängigkeit von Peking geraten könnten. Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zeigte sich besorgt und warnte vor 

Alleingängen der EU-Staaten bei der Unterzeichnung von Abkommen für den
Seidenstraßen-Bau

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