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Okt 9, 2019
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Fall im Iran: Touristen lassen Drohne fliegen – jetzt drohen ihnen zehn Jahre Haft Die australischen Blogger Jolie King und Mark Firkin sind im Iran festgenommen worden und sitzen derzeit im Gefängnis. Ihr Vergehen: Sie ließen eine Drohne fliegen und machten Aufnahmen aus der Luft. Damit hätten die beiden gegen örtliche Gesetze verstoßen. Denn: Sie…

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Fall im Iran: Touristen lassen Drohne fliegen – jetzt drohen ihnen zehn Jahre Haft

Die australischen Blogger Jolie King und Mark Firkin sind im Iran festgenommen worden und sitzen derzeit im Gefängnis. Ihr Vergehen: Sie ließen eine Drohne fliegen und machten Aufnahmen aus der Luft. Damit hätten die beiden gegen örtliche Gesetze verstoßen. Denn: Sie hatten dafür keine Genehmigung. Jetzt drohen ihnen laut Medienberichten bis zu zehn Jahren Haft.

Die gelernte Gebäudedesignerin und der Bauleiter brachen im Sommer 2017 zu einer Weltreise auf und dokumentierten ihre Abenteuer auf Instagram und auf ihrem Blog “The Way Overland”. Selbsterklärtes Ziel war es, Länder zu erkunden, die einen “schlechten Ruf” haben. So reisten die Australier unter anderem durch Pakistan, durch Indien und Kirgistan.Im Iran scheiterte ihr Projekt Medienberichten zufolge im Juli: Die Blogger wurden festgenommen. King, australische und britische Staatsbürgerin, sitzt laut dem “Guardian” seither im berüchtigten Evin-Gefängnis ein. Auch ihr Partner Mark Firkin werde offenbar festgehalten – wo genau, ist noch unklar.Weil sie ohne Genehmigung eine Drohne nahe der Hauptstadt Teheran fliegen ließen, drohe ihnen Haftstrafen von bis zu zehn Jahren. Beide erklärten den Behörden laut Medienberichten, dass sie nicht gewusst hätte, dass es im Iran illegal ist, Drohnen ohne Genehmigung fliegen zu lassen.

Weitere Australierin sitzt im GefängnisBerichten des “Guardians” zufolge sitzt auch eine weitere Australierin mit King gemeinsam im Gefängnis. Die Universitätsdozentin soll seit einem Jahr inhaftiert sein. Nach Informationen der britischen Tageszeitung “The Times” wurde sie bereits zu zehn Jahren Haft verurteilt. Was genau ihr vorgeworfen wird, ist unklar.

Das australische Außenministerium bestätigte am Mittwoch, dass die Familien der beiden Frauen und des Mannes konsularisch vom Außen- und Handelsministerium betreut würden. Zugleich verschärfte es jedoch seine Reisehinweise.Dort heißt es nun: “Es besteht das Risiko, dass Ausländer – auch Australier – im Iran willkürlich festgehalten oder verhaftet werden.” Schon Anfang der Woche hatte die Regierung Reisende dazu aufgerufen, ihre Reisepläne zu “überdenken” und nicht in die Grenzgebiete zum Irak und zu Afghanistan zu reisen. In den vergangenen Jahren waren mehrere Iraner, die auch den Pass eines westlichen Landes haben, bei Reisen in ihr Herkunftsland festgenommen worden.Spannungen wegen AtomabkommenAustralien beteiligt sich an der US-geführten Marinemission zum Schutz der Schifffahrt in der Straße von Hormus zwischen dem Iran und dem Oman. Premierminister Scott Morrison hatte im August angekündigt, eine Fregatte, ein Aufklärungsflugzeug sowie Militärangehörige zur Unterstützung der Mission zur Verfügung zu stellen.Der Iran hatte zuletzt wiederholt Tanker in der Straße von Hormus festgesetzt. Zudem wurden in der Region mehrere Tanker angegriffen, wofür Washington ebenfalls Teheran verantwortlich machte. Die Spannungen entwickelten sich im Zusammenhang mit dem Streit um das Atomabkommen mit dem Iran, aus dem die USA im Mai 2018 ausgestiegen sind.Seit mehreren Monaten in Haft – Drei Australier im Iran festgenommen
mkm

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