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Nov 8, 2019
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Eccd.net presse release news breaking news Folgen der Energiewende – RWE-Chef: “Hoffe, Greta-Fans akzeptieren später ein Windrad hinterm Garten”

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Die Bewegung “Fridays for Future” will das Bewusstsein für den Klimawandel schärfen und Druck auf die Politik machen, etwas gegen die Erderwärmung zu tun. RWE-Chef Rolf Martin Schmitz hat einen kritischen Blick auf die Forderungen. Unterstützung erfährt “Fridays for Future” jedoch bei anderen Wirtschaftsbossen. RWE-Chef Rolf Martin Schmitz wirft der Gesellschaft Bigotterie vor: „Alle wollen…

Eccd.net presse release news breaking news Die Bewegung “Fridays for Future” will das Bewusstsein für den Klimawandel schärfen und Druck auf die Politik machen, etwas gegen die Erderwärmung zu tun. RWE-Chef Rolf Martin Schmitz hat einen kritischen Blick auf die Forderungen. Unterstützung erfährt “Fridays for Future” jedoch bei anderen Wirtschaftsbossen.
RWE-Chef Rolf Martin Schmitz wirft der Gesellschaft Bigotterie vor: „Alle wollen Energiewende, aber nicht bei sich selbst“Außerdem erklärt Schmitz, dass die Demonstrationen gegen sein Unternehmen seien „nicht spurlos“ an ihm vorbeigegangen seienNach eigenen Angaben steigt RWE zum drittgrößten Ökostromerzeuger Europas aufRWE-Chef Rolf Martin Schmitz ruft die Politik zu einem stärkeren Ökostrom-Ausbau in Deutschland auf. „Vor der eigenen Haustür sind die Bedingungen derzeit einfach nur selten gut genug“, sagte Schmitz der “Süddeutschen Zeitung” von Montag. Es gebe kaum noch Genehmigungen für neue Windräder an Land. „Sie finden kaum noch Flecken, wo Sie keine Klagen haben, keine Bürgerinitiativen“, so der 62-Jährige. Wenn die Bundesregierung einen Ökostrom-Anteil von 65 Prozent bis 2030 erreichen wolle, müsse sie Genehmigungsverfahren vereinfachen und das Verbandsklagerecht beschneiden. „Ich fürchte, dass man stärker in die Rechte von Bürgern eingreifen müsste.“ Schmitz ist seit drei Jahren Vorstandschef von RWE.
Bitte an “Fridays for Future”-AnhängerEs gebe in der Gesellschaft eine gewisse Bigotterie: „Alle wollen Energiewende, aber nicht bei sich selbst“, sagt Schmitz. „Ich hoffe aber, dass die jungen Leute, die jetzt für Fridays for Future auf die Straße gehen, in zehn Jahren einverstanden sind, wenn ein Windrad hinter ihrem Garten entsteht oder eine Stromleitung.“RWE-Manager: “Die Mittel von Greta sind nicht unsere”Auch dem Manager bereite der Klimawandel Sorgen. „Greta Thunberg hat das sehr konsequent gemacht, aber ihre Mittel sind nicht unsere“, sagt Schmitz. „Wir wollen zeigen, wie es sich umsetzen lässt.“ RWE steige spätestens 2038 aus der Kohle aus, „je nach Entwicklung an den Märkten auch früher“. Die Demonstrationen gegen sein Unternehmen seien „nicht spurlos“ an ihm vorbeigegangen, sagt Schmitz. Alter, Eltern, Krankheit – Greta Thunberg im Portrait Kommentar zu “Fridays for Future” löst große Resonanz ausViele User von FOCUS Online stimmen Schmitz zu. Sie sehen ebenfalls den Widerspruch zwischen den Forderungen der „Friday for Future“-Anhänger und der praktischen Umsetzung.„Greta-Fans leben nicht auf dem Land. Die wohnen in der Stadt“, schrieb ein User in einem Kommentar unter dem Artikel. „Die gibt es diesen Mist nicht. Ergo ist denen das doch völlig egal.“Ein anderer User bemerkte: „Das schlimme ist: Die Greta-Fans müssen es ja nicht ausbaden. Die leben in den guten Wohnvillen in Berlin, Hamburg oder München. Da kommt definitiv kein Windrad hin. Ausbaden müssen es die, die dafür nix überhaben, nämlich die, die auf dem Land wohnen. Aber das interessiert ja unsere Greta-Fans nicht. Normalerweise dann konsequent die Windräder in die Villenvierten und autonomen Wohnungsgebiete der Großstädte“In einem weiteren Kommentar heißt es: „Der Mann hat uneingeschränkt recht! Mehr Tierschutz bitte – ja, ABER wir sind nicht bereit mehr für Fleisch zu bezahlen. Mehr Windräder – ja, ABER nicht in Nähe MEINES Hauses. Flächendeckender Mobilfunk – ja, ABER die Masten müssen seeeehr weit von MEINEM Haus weg stehen. Ohne das massive Beschneiden von Klagemöglichkeiten wird das alles nichts“Schmitz stieß aber auch auf Widerspruch. Ein User kommentierte: „Hallo RWE-Chef, ich akzeptiere ein Windrad hinter dem Garten, das mich von Klima-Aktivisten und Strom-Raubrittern wie RWE unabhängig macht“RWE setzt auf ÖkostromDurch eine Tausch mit E.on ist RWE inzwischen einer der führenden Ökostrom-Anbieter: Anfang Oktober übergab E.on hat seine Ökostromsparte wie geplant an RWE. Der Verkauf des Geschäftsbereichs Climate & Renewables beinhaltet neben Windparks auch Photovoltaikanlagen und Batterieprojekte mit 6800 Megawatt Gesamtleistung. Außerdem wechselten demnach mehr als 1600 beteiligte Mitarbeiter zu RWE. Die Transaktion ist Teil eines Tauschgeschäfts mit einem Gesamtvolumen von 40 Milliarden Euro.Die beiden Stromkonzerne hatten im März 2018 Pläne für ihre Neuausrichtung auf dem deutschen Energiemarkt bekanntgegeben. So soll E.on in erster Linie zum Strom- und Gaslieferanten werden und RWE vor allem zum Stromproduzenten und Großhändler. Die Europäische Union hatte den Verkauf des Erneuerbaren-Geschäfts von Eon bereits im Februar dieses Jahres genehmigt, Mitte September gaben die Wettbewerbshüter auch für die Innogy-Transaktion grünes Licht.Wie Anfang Oktober bekannt wurde, will E.on die restliche Ökostromerzeugung seiner neuen Tochter Innogy – die Übergabe war ebenfalls Teil des Deals – möglichst schnell an RWE abtreten. Den Essenern zufolge solle das „so schnell wie möglich im kommenden Jahr“ geschehen. Damit würde RWE noch einmal an Ökostrom-Kapazität gewinnen.Was andere Wirtschaftsbosse zu Greta und “Friday for Future” sagenAuch andere Vertreter der Wirtschaft haben ihre Meinung zu Greta. So sagte Michael Otto, Aufsichtsratschef der Otto Group, in einem Interview, dass er “Fridays for Future” großartig finde. „Zum einen finde ich es toll, wie viele junge Menschen sich für den Klimaschutz engagieren, zum anderen führt dieser Druck von der Straße dazu, dass sich die Politiker beim Klimaschutz endlich bewegen.“ Otto ist der Meinung, dass der CO2-Ausstoß viel höher bepreist werden müsste: „Wir müssten schnell auf eine Bandbreite von 70 bis 120 Euro kommen“, sagte Otto. Im Klimapaket der Bundesregierung ist ein Einstiegspreis von 10 Euro Pro Tonne CO2 vorgesehen.Post-Chef Frank Appel sagte zu Greta: “Ich bin ein Befürworter von ,Fridays for Future’, würde es nur noch besser finden, wenn die Demos nicht zur Schulzeit stattfinden würden. Wir haben damals die Freizeit geopfert für unsere politischen Anliegen.”Joe Kaeser, Vorstands-Chef bei Siemens, hat ein eher differenziertes Bild. In einem Post auf LindedIn schrieb er, dass er es zwar gut finde, dass Greta junge Menschen mobilisiere und für mehr Aufmerksamkeit für den Klimaschutz sorgt. Allerdings bezweifelt er, dass sie damit Erfolg hat: “Nevertheless, these efforts won’t change things directly. Neither childish rants nor the systems of interests that are behind them will bring about the required transformation.”Surftipp: “Extinction Rebellion”-Demo im Newsticker – Protest hat begonnen: Klima-Aktivisten legen Berliner Verkehr lahm  Extinction Rebellion – Was das ist, wer dahinter steckt
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