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Sep 8, 2019
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Eccd.net presse release news breaking news Forschung: 10 Visionen für eine bessere Zukunft

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Bei allen Zukunftsüberlegungen der Forscher steht das menschliche Glück im Fokus. Unsere Energie holen wir uns von der Sonne, von Bakterien und Algen. Mit Nahrung versorgen wir uns aus dem Weltall und dem Labor. Durch Forschung an anderen Lebewesen kommen wir zu neuen Fähigkeiten und unseren Lebensraum bilden flexible Bambusbauten oder künstliche Inseln. Das sind…

Eccd.net presse release news breaking news Bei allen Zukunftsüberlegungen der Forscher steht das menschliche Glück im Fokus.
Unsere Energie holen wir uns von der Sonne, von Bakterien und Algen. Mit Nahrung versorgen wir uns aus dem Weltall und dem Labor. Durch Forschung an anderen Lebewesen kommen wir zu neuen Fähigkeiten und unseren Lebensraum bilden flexible Bambusbauten oder künstliche Inseln. Das sind zumindest verschiedene Ansätze für künftiges Leben, die seit gestern im neueröffneten Futurium ausgestellt werden.
Wir möchten euch an diesen Visionen gerne teilhaben lassen. An dieser Stelle betonen wir aber ausdrücklich, dass dies nur mögliche Zukünfte sind und selbst die Forscher diese keinesfalls als sicher ansehen. Dann mal los:
1.  Bakterien und Algen erzeugen klimaneutralen Treibstoff
Es gibt Bakterien und Algen, die durch ihren Stoffwechsel Wasserstoff erzeugen können. Mit Hilfe dieses Energieträgers könnten zum Beispiel Fahrzeuge betrieben oder Wohnungen beheizt werden. Der Treibstoff ist klimaneutral und die Lebewesen brauchen nicht viel Fläche. Im Labor kann bereits mit Bakterien und Algen Energie erzeugt werden. Aktuell experimentieren Wissenschaftler mit Schlammbatterien. 
2. Wir machen uns die Spezialfähigkeiten anderer Lebewesen zunutze
Einige Lebewesen haben Gifte oder Düfte, die es ihnen ermöglichen, überall auf der Erde zu überleben. Manche dieser Stoffe wirken auch beim Menschen, müssen dafür aber zuerst getestet und zu einem Medikament weiterentwickelt werden, da sie als Naturstoff zumeist nicht wirken. Das ist ein langwieriger Forschungsprozess. Umso wichtiger ist es, die biologische Vielfalt zu bewahren, damit mögliche unentdeckte Wirkstoffe nicht komplett verlorengehen.

3. Obst und Gemüse lässt sich im Weltall anpflanzen
2015 gelang es Astronauten der Internationalen Raumstation (ISS) erstmals, Salat zu verspeisen, den sie zuvor selber auf der Raumstation angebaut hatten. Auch andere Raumfahrtexperten beschäftigen sich aktuell mit der Thematik: Der Kleinsatellit Eu:CROPIS des DLR ist mir zwei Gewächshäusern im All unterwegs, in denen Tomaten mit Dünger aus künstlichem Urin und Energie aus Solarzellen reifen sollen. Von dem Ansatz würden auch die Menschen auf der Erde profitieren, denn in Zeiten von Klimawandel und wachsender Weltbevölkerung braucht es neue Lösungen für die Nahrungsmittelproduktion.
4. Die Wohnalternativen sind künstlich angelegte Inseln
Künstliche Inseln auf dem offenen Meer könnten unsere Existenz in Zeiten von Klimaextremen retten. Energie könnte aus Sonne, Wind und der Kraft der Meeresströmungen gewonnen werden. Das Salzwasser aus dem Meer könnte zu Trinkwasser umgewandelt werden und Algen- und Fischzucht sowie schwimmende Gewächshäuser uns mit ausreichend Nahrung versorgen. Einzelne Inseln könnten sich dann zu Meeresdörfern zusammenschließen und schwimmende Städte bilden.

5. Die Sonne versorgt die Erde mit Energie
Die Idee, das Energieprinzip der Sonne für die Erde zu nutzen, besteht seit langem. Doch bislang konnte niemand die hohen technischen Herausforderungen der Kernfusion lösen. Im All wird allerdings bereits heute Sonnenenergie genutzt, um Satelliten zu betreiben. Aktuell schwebt einigen Unternehmen und Weltraumbehörden vor, mit der heutigen Technologie die durch riesige Solarsatelliten gewonnene Energie vom All 36.000 Kilometer weit auf die Erde zu beamen.
6. Das Essen züchten Wissenschaftler im Labor
Hier ist die Forschung sicherlich schon weiter als in anderen Bereichen. Bereits jetzt wird Essen im Labor gezüchtet, so soll zum Beispiel langfristig aus Tierzellen hergestelltes Fleisch auf den Teller kommen. Das „In-vitro-Fleisch“ soll nahrhaft, gesund und länger haltbar sein. Auch Insekten könnten sich mit ihrem hohen Eiweißgehalt und der klimafreundlicheren Haltung in Insektenfarmen oder kleinen Bioreaktoren als Nahrungsquelle etablieren.

7. Unsere Häuser bestehen aus flexiblem Bambus
Bambus hat den Vorteil, dass es sehr schnell wächst und bereits nach drei bis fünf Jahren geerntet werden kann. Da die Pflanze zudem nur gekürzt und nicht gefällt wird, können aus den Stümpfen neue Triebe wachsen. Da Bambus zudem sehr starkes, aber auch biegbares Material ist, könnte die Pflanze unzählige Gebäudeformen ermöglichen. Ein weiterer Vorteil: Bambus wächst auch auf nährstoffarmen Böden, die landwirtschaftlich nicht genutzt werden. Zum Beispiel in Südostasien und Afrika, wo Städte künftig größer werden.
8. Roboter lassen sich mit Hilfe des Gehirns steuern
Erstmals ist es Forschern der Carnegie Mellon University und der University of Minnesota gelungen, einen Roboterarm zu entwickeln, der menschlichen Gedanken ohne operativen Eingriff folgen und so auch die von Menschenhand getätigten Bewegungen eines Computer-Cursor auf einem Bildschirm nachvollziehen kann. Bereits seit Jahren besteht die Möglichkeit, einen Roboterarm über Gehirnsignale zu steuern, allerdings nur, wenn zuvor Gehirnimplantate eingepflanzt wurden. Dennoch fehlt bis zum nützlichen Einsatz im Alltag noch ein ganzes Stück.

9. Unsere Technologie verbessert die menschlichen Körperfunktionen
Immer mehr Prothesen kommen am menschlichen Körper zum Einsatz. Neue Technologien wie der 3D-Druck, mit dem Prothesen schon heute millimetergenau hergestellt werden, könnten die Forschung noch viel weiter voranbringen. Jeder könnte eine personalisierte Prothese bekommen. Schon heute zeigen einige Einzelbeispiele auf, was möglich ist: Rob Spence ließ 2007 sein blindes Auge entfernen und trägt seitdem eine kabellose Augenkamera, mit der er seine Umgebung filmen kann. Lustiges Gimmick: Sie kann auf Befehl rot leuchten.
10. Roboter retten Leben im OP-Saal
Schon heute kommen Roboter vermehrt in der Medizin und Pflege zum Einsatz. Sie können bereits Menschen helfen, wieder laufen zu lernen und Pfleger bei ihren Routineaufgaben körperlich entlasten. An der Immanuel Klinik Rüdersdorf assistiert bereits heute ein Roboter bei chirurgischen Eingriffen. Allerdings dient der „da Vinci“-Operationsassistent bislang nur als Unterstützung. Die OP selber übernimmt zumindest heute noch ein Arzt.
Bilder: Julian Wessel

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Allgemein · Presse Mitteilungen

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