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Nov 8, 2019
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Eccd.net presse release news breaking news Kaltblütige Hinrichtungen aus Eifersucht? – Vom Skiclub-Jobber zum Fünffachmörder: Kitzbühel fassungslos über Bluttat von Andi E.

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Kaltblütige Hinrichtungen aus Eifersucht?: Mutter von Andi E. nach Bluttat von Kitzbühel: “Unser Sohn ist auch gestorben” Ein weltbekannter Skiort steht unter Schock: Die Menschen in Kitzbühel in den Tiroler Alpen versuchen zu verstehen, warum ein junger Mann seine 19-jährige Ex-Freundin, deren Familie und Freund kaltblütig tötete, weil ihn das Mädchen verlassen hat. FOCUS Online…

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               Kaltblütige Hinrichtungen aus Eifersucht?: Mutter von Andi E. nach Bluttat von Kitzbühel: "Unser Sohn ist auch gestorben"











Ein weltbekannter Skiort steht unter Schock: Die Menschen in Kitzbühel in den Tiroler Alpen versuchen zu verstehen, warum ein junger Mann seine 19-jährige Ex-Freundin, deren Familie und Freund kaltblütig tötete, weil ihn das Mädchen verlassen hat. FOCUS Online hat in Kitzbühel mit Nachbarn und Freunden der ermordeten Familie über den Täter gesprochen.

    Puderzucker-Schnee, die legendäre „Streif“, Toni Sailer: Selbst Menschen, die nie in Kitzbühel waren, wissen, wofür der mondäne Tiroler Skiort steht. Für Schlagzeilen sorgen hier meist Sportler, Stars und Sternchen. Negativ-Nachrichten gibt es allenfalls, wenn Lawinengefahr besteht.Doch seit dem frühen Sonntagmorgen, dem 6. Oktober, ist die noble Unbeschwertheit Entsetzen gewichen. Und das liegt an Andreas E., der sich selbst Andi nennt. Der 25-Jährige erschoss gegen 5.30 Uhr vor der Tür des Elternhauses seiner Ex-Freundin Nadine H. mit einer Pistole zuerst ihren Vater Rupert (59), dann Mutter Andrea (51) und Sohn Kevin (24). Dann brach Andreas E. in eine Nebenwohnung ein, in der er selbst längere Zeit mit Nadine gewohnt hatte, bis die 19-Jährige ihn vor zwei Monaten verließ. Andreas E. zieht die Pistole und erschießt auch Nadine und deren neuen Freund Florian Janny (24). Um 6 Uhr taucht er in der Polizeistation auf, legt die Pistole und ein Messer auf den Tresen und sagt emotionslos: „Ich habe soeben fünf Menschen ermordet.“"Reden will hier keiner": Grabkerzen flackern vor Nadines ElternhausTief hängen die grauen Wolken über dem großen Anwesen von Nadines Eltern. Feiner Nieselregen legt sich im Ortsteil Vordergrub auf alles und jeden, lässt die dunkeln Lärchenholzfassaden der umliegenden Bergbauernhöfe und wuchtigen Ferienhäuser noch finsterer wirken. Links an der Auffahrt zu dem geräumigen Anwesen aus zwei großen Häusern, vor denen insgesamt fünf Autos hinter weiß-rotem Trassierband der Polizei stehen, flackern ein Dutzend Grablichter in ihren roten Plastikbehältern. Ein paar Journalisten machen Fotos.Wer ist Andreas E., was kann einen Menschen zu einer solch grausamen Tat treiben?Nachbarin fassungslos: "Es ist unwirklich, dass in dem Haus nun niemand mehr ist"Die Suche beginnt bei Bekannten der Getöteten. „Erst vor ein paar Tagen haben wir die Eltern gesehen, sie standen oft vor dem Haus und rauchten zusammen“, sagt eine Nachbarin, dessen Bergbauernhof-Grundstück direkt an das von Nadines Familie grenzt. „Das waren alles wirklich ganz nette, hilfsbereite Menschen. Und nun sind sie alle tot. Es ist so unwirklich. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass in dem Haus nun keiner mehr ist“, sagt die Frau mit leiser, brüchiger Stimme.Nach fünf Minuten kommt auch ihr Mann nach draußen, zieht die alte Ahorntür hinter sich zu und bleibt unter dem hölzernen Türstock stehen. Ob er Andreas E. kenne? „Den habe ich nie zu Gesicht bekommen", sagt der Mann. "Aber wir wissen, dass er länger dort mit Nadine gewohnt hatte. Und er soll sich sehr gut mit Kevin verstanden haben." Kevin, der getötete Bruder von Nadine, sei Landmaschinentechniker und habe manchmal nachbarschaftlich geholfen. Und wie der geständige Mörder habe er schnelle Autos gemocht.Mutter von Andreas E.: „Unser Sohn ist auch gestorben“Die Mutter von Andreas E. scheint nach der schrecklichen Tat mit ihrem Sohn abgeschlossen zu haben. „Bild“-Reportern soll sie gesagt haben: „Es sind nicht fünf Menschen gestorben, sondern sechs. Unser Sohn ist auch gestorben.“ Wie sie das meint - unklar.


                Andreas E. war mit Nadine "verlobt", seit sie 14 istÜber Andreas E. scheint in der Nachbarschaft wenig bekannt. Ein paar Ansatzpunkte liefert aber das Facebook-Profil von Andreas E. – auch, wenn er nach dem 2. Juli 2014 nur noch drei kurze wie belanglose Beiträge gepostet hat. „Hat sich mit Nadine H. verlobt“, ließ Andreas E. an jenem Tag die Welt wissen. Damals war er nicht älter als 19, Nadine erst 13 oder 14. Es gefällt ihm offenbar, wie ein Macho zu posieren. Er zeigt sich auf Facebook mit Zigarette oder zeigt den Mittelfinger. Und er hat ein Foto vom Tacho seines Autos auf der Fahrt nach Rosenheim gepostet  - er zeigt etwa 230 km/h an. "deppada du", kommentiert einer seiner Facebook-Freunde.„Ich verstehe ja, dass ein Bub gekränkt ist, wenn ihn die Freundin verlässt. Aber deswegen bringt ein normaler Mensch doch niemanden um – und schon gar nicht die ganze Familie dazu“, sagt Nachbarin Lisl Grander.Freundin: "Nadine hat nichts von Eifersucht erzählt"Wenn ihn wirklich die Eifersucht zu dieser Tat getrieben hat, stellt sich die Frage, ob das Umfeld des einstigen Paares schon vorher etwas davon mitbekommen hat. Eine junge Frau, die Nadine aus der Berufsschule kennt, will nicht über diese Tragödie sprechen. Doch eines will sie loswerden: Nadine habe ihr gegenüber nie etwas Auffälliges von ihrem Ex-Freund erzählt. „Auch nicht, dass er eifersüchtig war. Sie hat gar nicht über ihn gesprochen."Ähnlich ratlos scheint im Moment die Polizei. „Dass Männer nach Trennungsgeschichten gewalttätig werden, gibt es leider gar nicht so selten. Aber dass gleich eine ganze Familie ausgelöscht wurde, das ist etwas anderes. Das macht sogar uns Polizisten völlig fassungslos“, sagt Walter Pupp, Chef der Tiroler Landeskriminalamtes, zu FOCUS Online.Weder Verhöre des Täters noch die sonstigen Ermittlungen hätten laut Pupp bislang Anhaltspunkte geliefert, „dass diese Tat in irgendeiner Hinsicht absehbar oder sogar zu verhindern gewesen wäre“. Selbst der Streit, den Andreas E. am Abend vor der Tat in dem bekannten Pub „The Londoner“ offenbar vom Zaun gebrochen hat, liefere keine Erklärungen.Klar sei bislang lediglich, dass die Opfer vom Täter „völlig überrascht“ wurden – „wie ein Blitz aus heiterem Himmel“, sagt Pupp. Die Mordkommission gehe bislang davon aus, dass Eifersucht der Auslöser für die Tat gewesen ist. „Natürlich werden Ärzte nun psychologische Gutachten erstellen, um zu ergründen, warum der Täter diese fünf Morde beging. Die wahren Motive aber werden wir vielleicht nie erfahren.“ 


                Bürgermeister: "Fast hätte es noch ein Opfer gegeben"Dieses Motiv wüsste auch gerne der Kitzbüheler Bürgermeister, der beide Familien gut kennt. Die des Täters sei "eine tadellose, alteingesessene Familie genau wie jene von Nadine", sagt Klaus Winkler. Die Eltern von Andreas E. seien "verdiente Geschäftsleute in Pension, die sich sozial bei der Wasserwacht engagieren. Sie haben zwei Söhne. Und von niemandem habe ich je irgendwelche krummen Geschichten gehört“, sagt der Bürgermeister unter einem langen, schwarzen Trauerflor, der wie ein Riss in der Rathausfassade wirkt. „Ich habe gestern mit Andreas' Vater gesprochen und ihm versichert, dass der ganze Ort hinter ihm steht und er sich nicht sorgen soll wegen Vorverurteilungen." Dass einer seiner Söhne eine Kitzbüheler Familie und den neuen Freund von Nadine aus Eifersucht erschossen haben soll, „das kam für ihn wie ein Blitz aus heiterem Himmel“, sagt auch Winkler.Andreas E. kenne er auch persönlich, Winkler beschreibt ihn als „unauffällig und zurückgezogen“. Im Sommer habe er auf Baustellen gejobbt, im Winter für den Kitzbüheler Skiclub, ergänzt der Bürgermeister. „Zwar handelt es sich hier um eine Familientragödie. Doch das Ausmaß ist so groß und so tragisch, dass es den ganzen Ort betrifft. Wir sind alle tief bestürzt.“ Ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes sei bereits damit beschäftigt, den Mitschülern Nadines an der Berufsschule und ihren Arbeitskollegen beizustehen.Schockiert habe ihn auch, dass er inzwischen erfahren habe, dass Nadine in dem Pub in der Nacht zum Sonntag einer Freundin angeboten hatte, bei ihr zu übernachten. „Warum sie dann nicht mitkam, weiß ich nicht. Aber es ist furchtbar, sich vorzustellen, dass es dann vermutlich noch ein weiteres Todesopfer gegeben hätte.“
                Psychiaterin erklärt Mordmotiv Eifersucht: Das macht zurückgewiesene Männer zu Mördern


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