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Nov 11, 2019
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Eccd.net presse release news breaking news Rumänien: Wahlsieger Klaus Iohannis muss in die Stichwahl

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Der liberal-konservative Amtsinhaber liegt bei der Präsidentenwahl deutlich vor der Sozialdemokratin Viorica Dancila. Für eine absolute Mehrheit reicht es aber nicht. Amtsinhaber Klaus Iohannis muss in der Stichwahl gegen Sozialdemokratin Viorica Dancila antreten. © Inquam Photos/​Reuters In Rumänien hat Amtsinhaber Klaus Iohannis (parteilos) die Präsidentenwahl mit klarem Vorsprung gewonnen. Prognosen zufolge kam der 60-jährige auf 39…

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            Der liberal-konservative Amtsinhaber liegt bei der Präsidentenwahl deutlich vor der Sozialdemokratin Viorica Dancila. Für eine absolute Mehrheit reicht es aber nicht.







    Amtsinhaber Klaus Iohannis muss in der Stichwahl gegen Sozialdemokratin Viorica Dancila antreten.
                    © Inquam Photos/​Reuters





                    In Rumänien hat Amtsinhaber Klaus Iohannis (parteilos) die Präsidentenwahl mit klarem Vorsprung gewonnen. Prognosen zufolge kam der 60-jährige auf 39 Prozent der Stimmen. Jedoch erreichte Iohannis, der von der Nationalliberalen Partei (PNL) unterstützt wird, nicht die notwendige absolute Mehrheit.
        In zwei Wochen muss Iohannis daher gegen die Zweitplatzierte Viorica Dăncilă von der sozialdemokratischen PSD in einer Stichwahl antretten. Das Wahlergebnis ist noch nicht offiziell. Mit einem eindeutigen Ergebnis wird erst am Montag gerechnet.


        Iohannis gilt in 

Osteuropa als Gegenpart zu den antieuropäischen Regierungen von
Ministerpräsident Viktor Orban in Ungarn und der rechtsnationalistischen
Partei “Recht und Gerechtigkeit” (PiS) in Polen. Seinen Unterstützern versprach Iohannis, die Korruption zu
bekämpfen, die Infrastruktur zu verbessern, EU-Gelder besser abzurufen
und die öffentlichen Dienstleistungen wie das Gesundheits- und das
Bildungswesen zu reformieren. Sozialdemokratische Kandidatin von der PSD deutlich unterlegen Iohannis bezeichnete die Prognosen als ein eindeutiges Votum gegen Dăncilă und die PSD. Im Wahlkampf hatte der Staatspräsident die sozialdemokratische Partei als “Bedrohung der Demokratie” bezeichnet. Dăncilă erhielt laut Hochrechnungen 22,5 Prozent der Stimmen.
Die PSD-Politikerin war bis vor wenigen Wochen noch Ministerpräsidenten. Die Sozialdemokratien wurde wegen Korruptionsvorwürfen in einem Misstrauensvotum am 10. Oktober durch das Parlament gestürtzt. Dăncilă vertritt eine von der EU und Iohannis heftig kritisierte Justizpolitik, die mutmaßlich korruptionsverdächtige Politikerinnen und Politiker begünstigte. Neuer rumänischer Ministerpräsident wurde Ludovi Orban, Vorsitzender der PNL.
Rekordwahlbeteiligung bei Rumäninnen und Rumänen im Ausland Eine Stunde vor Schluss der Wahllokale lag die
Wahlbeteiligung bei 46,8 Prozent und damit niedriger als bei der letzten Präsidentenwahl. Iohannis könnte davon profitieren, dass mehr Rumäninnen und Rumänen in Städten als in ländlichen Gebieten ihre Stimme abgaben. In Rumänien wählen Städter eher bürgerlich-liberal. Auf dem Land ist traditionell die PSD von Dăncilă stark.

        Eine

Rekordwahlbeteiligung zeichnete sich bei den im Ausland lebenden
Rumäninnen und Rumänen ab. Knapp 700.000 gaben ihre Stimme ab. Bei dieser Wahl war erstmals Briefwahl aus dem Ausland möglich. Bei
früheren Wahlen war es in Konsulaten zu Tumulten gekommen, weil der
Andrang so groß war.

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