Jan 16, 2020
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Eccd.net presse release news breaking news Supermarktkette: Real steht als Marke offenbar vor dem Aus

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Der Metro-Konzern will die Einzelhandelskette Real verkaufen. Die 277 Filialen sollen an Mitbewerber gehen – bis zu 10.000 Stellen sind laut Betriebsrat gefährdet. 16. Januar 2020, 10:34 UhrQuelle: ZEIT ONLINE, dpa, AFP, js 119 Kommentare Real-Markt in Köln © Oliver Berg/​dpa Die Supermarktkette Real wird durch ihren Verkauf vermutlich vom Markt verschwinden. Dies geht aus Recherchen…

Eccd.net presse release news breaking news

            Der Metro-Konzern will die Einzelhandelskette Real verkaufen. Die 277 Filialen sollen an Mitbewerber gehen – bis zu 10.000 Stellen sind laut Betriebsrat gefährdet.
                    16. Januar 2020, 10:34 UhrQuelle: ZEIT ONLINE, dpa, AFP, js

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    Real-Markt in Köln
                    © Oliver Berg/​dpa





                    Die

Supermarktkette Real wird durch ihren Verkauf vermutlich vom Markt verschwinden. Dies geht aus
Recherchen des Internetportals Chip
Online hervor. Demnach will der Immobilieninvestor x+bricks Real gemeinsam mit dem russischen Investor SCP Group komplett
übernehmen. Damit wäre der Groß- und Einzelhandelskonzern Metro die
wirtschaftlich angeschlagene Kette los. Auch der Onlineshop solle an die beiden
Unternehmen gehen.

        Wie Chip Online aus Insiderkreisen der SCP

Group erfuhr, sollen alle Real-Märkte an Mitbewerber weiterverkauft werden. Zu den möglichen
Käufern gehörten die Supermarktketten Rewe, Edeka, Kaufland, Lidl, Netto sowie
die Baumärkte Toom und Obi. Auch andere Händler sollten die Möglichkeit
haben, Angebote vorzulegen. Mit einem kleinen Filialnetz solle Real dann noch übergangsweise
als Marke bestehen bleiben. Allerdings ist noch unklar, wer sich um Warenbestände und
Lieferung kümmern soll.
Auch
ist unklar, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter letztlich entlassen oder
übernommen werden. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Werner Klockhaus hatte am Dienstag vor knapp
10.000 Entlassungen gewarnt. Allein durch die zu erwartende
Schließung von rund 50 Geschäften seien laut Klockhaus rund 6.000 Arbeitsplätze
bedroht. Weitere 4.000 Stellen könnten in den Fachabteilungen der
weitergeführten Geschäfte und in der Zentralverwaltung wegfallen, hieß es vom
Betriebsratsvorsitzenden.
Metro-Chef rechnet nicht mit Verlust von 10.000 Stellen Der Nocheigentümer
Metro wollte das nicht kommentieren, teilte Chip Online aber mit: “Die Wahrung der
Mitarbeiterinteressen ist für den Metro-Vorstand ein zentrales Thema in den
Verkaufsgesprächen. Wir setzen uns dafür ein, dass mit den Märkten auch die
Mitarbeiter von den übernehmenden LEH-Unternehmen weiterbeschäftigt
werden.” Konzernchef Olaf Koch rechnet nicht mit dem Verlust von 10.000
Arbeitsplätzen. “Die jetzt ins Spiel gebrachte Zahl ist nach meiner
persönlichen Einschätzung zu hoch”, sagte der Metro-Chef am Mittwoch der Wirtschaftswoche.

        Der Konzern setze sich in den Verkaufsgesprächen "für vertragliche

Regelungen ein, nach denen die Real-Mitarbeiter
von den übernehmenden Einzelhandelsunternehmen weiterbeschäftigt werden”, sagte Koch. Der Konzern habe für alle Real-Mitarbeiter,
die trotz aller Bemühungen durch betriebsbedingte Kündigung ihren Arbeitsplatz
verlieren, mit dem Betriebsrat bereits eine soziale Absicherung vereinbart.
Damit werde das Unternehmen seiner sozialen Verantwortung auch über den
Verkaufstag hinaus gerecht. Das wichtige Weihnachtsquartal verlief für die Metro
nach eigenen Angaben im Rahmen der Erwartungen. Trotz negativer Effekte
des Dauerstreiks in Frankreich und der Demonstrationen in Hongkong
stieg der Umsatz im fortgeführten Geschäft – also ohne die zum Verkauf
stehende Supermarktkette Real und das China-Geschäft – um 2,2 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro. Dabei profitierte Metro
allerdings auch von positiven Währungseffekten. Ohne diesen Rückenwind
hätte das Umsatzplus lediglich bei 1,0 Prozent gelegen.

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