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Sep 20, 2019
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Eccd.net presse release news breaking news Zu Gast bei Starkoch Winkler – „Er wollte gerade bestellen“: Piëch stirbt nach Kollaps in Nobelrestaurant

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Zu Gast bei Starkoch Winkler: „Er wollte gerade bestellen“: Piëch stirbt nach Kollaps in Nobelrestaurant Ferdinand Piëch ist gestorben. Am Sonntag kollabierte der ehemalige VW-Chef in einem Restaurant von Starkoch Heinz Winkler. Anschließend wurde er von Rettungskräften ins Rosenheimer Krankenhaus eingeliefert. Dort starb Piëch im Alter von 82 Jahren. Ferdinand Piëch war als Vorstandsvorsitzender und…

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Zu Gast bei Starkoch Winkler: „Er wollte gerade bestellen“: Piëch stirbt nach Kollaps in Nobelrestaurant

Ferdinand Piëch ist gestorben. Am Sonntag kollabierte der ehemalige VW-Chef in einem Restaurant von Starkoch Heinz Winkler. Anschließend wurde er von Rettungskräften ins Rosenheimer Krankenhaus eingeliefert. Dort starb Piëch im Alter von 82 Jahren.

Ferdinand Piëch war als Vorstandsvorsitzender und anschließend als Aufsichtsratsvorsitzender lange die prägende Figur bei VolkswagenDie Witwe erklärte, dass er “plötzlich und unerwartet verstorben” seiVW-Gesamtbetriebsratschef Bernd Osterloh würdigte Piëch als “großen Manager und Ingenieur”Nach dem überraschenden Tod von Ferdinand Piëch am Sonntag werden nun mehr Details zu den Umständen bekannt, wie der ehemalige VW-Chef verstorben ist. Wie FOCUS Online erfuhr, brach Piëch beim Besuch des Restaurants seines befreundeten Starkochs Heinz Winkler in Aschau zusammen.Der Koch sagte FOCUS Online, dass Piëch mit seinem Lamborghini SUV zum Restaurant gekommen sei. Als er Platz nahm und zur Speisekarte griff, habe das Drama seinen Lauf genommen: „Er wollte bestellen, da wurde ihm schlecht und er begann zu hyperventilieren.“Man habe sofort den Notarzt gerufen, der zwei Minuten später eingetroffen sei. Die Ärzte versorgten Piëch direkt und versuchten ihn zu stabilisieren. Sie brachten ihn ins Krankenhaus nach Rosenheim, wo Piëch starb.VW-Chef war immer wieder zu Gast bei Heinz WinklerSeit mehr als zehn Jahren kannten sich der Gastronom und der frühere VW-Chef. Piëch war in dessen Nobel-Restaurant immer wieder zu Gast. Sogar den Bugatti Veyron seines Freundes habe er einmal fahren dürfen, erzählte Winkler “OVB-Online”, nachdem er diesen Wunsch im FOCUS geäußert hatte. “Ich durfte den Wagen lenken, aber Piëchs Sohn saß neben mir und passte auf.”Piëch sei aber auch eine gewisse Distanz wichtig gewesen, berichtet der Starkoch. Per Du seien sie nicht gewesen, auch ein gemeinsames Foto mit ihm gebe es nicht.

Ursula Piëch verschickt MitteilungNachdem am Montag zuerst verschiedene Medien über den Tod Piëchs berichtet hatten, bestätige seine Witwe in der Nacht die Nachricht in einer Mitteilung. „Mein Ehemann Prof. Dr. h.c. Ferdinand Karl Piëch ist am 25. August 2019 im Alter von 82 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben.Er hinterlässt eine große Familie mit dreizehn Kindern und über doppelt so vielen Enkelkindern“, schrieb sie darin. „Das Leben von Ferdinand Piëch war geprägt von seiner Leidenschaft für das Automobil und für die Arbeitnehmer, die diese erschaffen. Er war bis zuletzt begeisterter Ingenieur und Autoliebhaber.“ Die Beisetzung werde im engsten Familienkreis stattfinden.Das passiert mit dem Milliarden-Erbe von Ferdinand PiëchDas Vermögen des ehemaligen VW-Chefs Piëch soll zum Zeitpunkt seines Todes rund eine Milliarde Euro betragen haben. Schon vor Jahren legte Piëch fest, was mit diesem Vermögen im Falle seines Todes passieren soll.Er gründete zwei Stiftungen, in welche sein Vermögen einfloss. Nach seinem Tod soll der Besitz am Stiftungsvermögen wohl unter seinen vier Frauen und 13 Kindern aufgeteilt werden.

Lesen Sie mehr zu dem Vermögen und Erbe von Ferdinand Piëch: Patriarch stirbt mit 82 – Seine Aktien, seine Macht, sein Erbe: Wie es mit dem Piëch-Clan weitergehtOsterloh über Piëch: “Wir blicken mit Respekt und Achtung auf sein großes Lebenswerk”Vertreter von VW und Politik würdigten Piëchs Wirken. VW-Gesamtbetriebsratschef Bernd Osterloh beschrieb Piëch als “großen Manager und Ingenieur”. “Volkswagen stünde ohne Ferdinand Piëch nicht da, wo wir jetzt stehen. Dafür schulden wir ihm unseren Dank und unsere Anerkennung”, teilte Osterloh mit.Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sagte: „Mit Ferdinand Piëch ist einer der großen Unternehmer in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland verstorben. Piëch habe VW 1993 in einer tiefen Krise übernommen. „Mit seinem Namen ist der Aufstieg von Volkswagen zum Weltkonzern verbunden.“VW-Chef Herbert Diess sagte: „Vor allem hat Ferdinand Piëch Qualität und Perfektion bis ins Detail in den Automobilbau gebracht und tief in der Volkswagen-DNA verankert.“.
“Ich bin auf Distanz zu Winterkorn” – Wichtige Zitate von Piëch

Der gestorbene frühere VW-Patriarch Ferdinand Piëch ist auch für markante Zitate bekannt gewesen. Mit seinen Aussagen hat der Ex-Vorstandschef und -Aufsichtratsvorsitzende häufiger für Wirbel bei dem Autobauer gesorgt. Eine Auswahl:„Ich bin auf Distanz zu Winterkorn.“(Am 10. April 2015 auf „Spiegel Online“ und im später folgenden E-Paper des „Spiegel“. Es war der Beginn eines Machtkampfs mit dem damaligen VW-Vorstandschef Martin Winterkorn, den Piëch schließlich verlor.)„Guillotinieren werde ich erst, wenn ich sicher bin, wer es war.“(Im September 2013 zum „Spiegel“ nach einem Medienbericht über seinen angeblichen Rückzug und angeblich angeschlagenen Gesundheitszustand.„Zwölf ist eine gute Zahl.“(Kurz vor der IAA 2009; damals hatte der VW-Konzern noch neun Marken, bald darauf waren es zwölf.)„Zur Zeit noch. Streichen Sie das ,noch‘!“(Am 11. Mai 2009 auf die Frage, ob der damalige Porsche-Chef Wendelin Wiedeking sein Vertrauen genießt. Wiedeking verlor darauf sein Amt.)„Es ist eine offene Frage.“(Als es im März 2006 um die Zukunft des damaligen VW-Chefs Bernd Pischetsrieder ging, mied Piëch im „Wall Street Journal Europe“ ein klares Bekenntnis zu einer Vertragsverlängerung. Pischetsrieder verließ den Wolfsburger Autokonzern zum 31. Dezember 2006.)

“Ferdinand Piëch hat Automobilgeschichte geschrieben”Piëchs Nachfolger als VW-Aufsichtsratsvorsitzender, Hans Dieter Pötsch, sagte am Dienstag: “Ferdinand Piëch hat Automobilgeschichte geschrieben – als leidenschaftlicher Manager, genialer Ingenieur und als visionärer Unternehmer”.”Eine der größten Stärken von Ferdinand Piëch war, dass er sich den Namen Audi, zu Deutsch Horch, zu eigen machte und Kunden wie Belegschaft immer gut zugehört hat”, sagte Audi-Chef Bram Schot.Lange war Ferdinand Piëch die prägende Figur bei VWVolkswagen und Ferdinand Piëch – lange galt dieses Gespann als eine Einheit. Sein erstes Erlebnis als Autofahrer aber brachte ihm Ärger: Mit neun Jahren blieb er bei seiner Jungfernfahrt mit der Stoßstange an der Garagentür hängen. Jahrzehnte später sollte der kleine Junge von damals als einer der mächtigsten Industriemanager der Welt ein Autoimperium lenken.Piëch formte aus Volkswagen einen Weltkonzern. Doch dann entfremdete er sich von seinem Lebenswerk. 2015 sorgte er mit der Äußerung für Aufsehen, er sei “auf Distanz” zum damaligen Konzernchef Martin Winterkorn – er verlor den Machtkampf und warf im Zorn hin.Lange Zeit war Volkswagen ohne Piëch schwer vorstellbar, Jahrzehntelang war er eine dominante Figur in der Autobranche. Sein autoritärer Führungsstil war gefürchtet. “Mein Harmoniebedürfnis ist begrenzt”, schrieb er in seiner Autobiografie von 2003. Kaum dürfte er damit gerechnet haben, den Machtkampf 2015 mit seinem langjährigen engen Vertrauten Winterkorn zu verlieren. Doch mit Hilfe einer Allianz aus dem Land Niedersachsen und dem mächtigen Betriebsrat setzte sich der Jüngere durch.Mitten im Machtzentrum des VW-KonzernsPiëch, am 17. April 1937 geborener Enkel des legendären Käfer-Konstrukteurs Ferdinand Porsche, trat als Aufsichtsratschef zurück, danach tauchte er nur noch selten in der Öffentlichkeit auf. Der gebürtige Österreicher zog sich zurück auf seine Residenz in Salzburg. Was ihm zunächst blieb, war das Aufsichtsratsmandat beim Volkswagen-Haupteigner Porsche SE – die Familien Porsche und Piëch halten 100 Prozent der Stimmrechte an der Firma. 14,7 Prozent davon gehörten zu dem Zeitpunkt Piëch. 2017 bot er seinen Verwandten den Großteil des Aktienpakets an, die griffen zu. Man könne sich Familie nicht aussuchen, kommentierte sein Cousin Wolfgang Porsche damals.

Volkswagen Vz.

Zuvor stand Ferdinand Karl Piëch, so sein voller Name, für viele Jahre mitten im Machtzentrum des VW-Konzerns. Der frühere Audi-Chef war von 1993 bis 2002 Vorstandsvorsitzender von Volkswagen und führte danach lange Zeit den Aufsichtsrat – als maßgeblicher Protagonist der Familien Porsche und Piëch, der VW-Großaktionäre. Seine Macht schien unbegrenzt, 2012 hievte er sogar seine Frau Ursula – genannt Uschi – in den VW-Aufsichtsrat. Er galt als Strippenzieher und Königsmacher hinter den Kulissen. Als der frühere Vorstandschef Bernd Pischetsrieder 2006 gehen musste, soll Piëch seinen Einfluss ausgeübt haben.

Ära der Alpha-ManagerDer detailverliebte Autonarr Piëch lenkte das immer größer werdende VW-Imperium schließlich zusammen mit Winterkorn mit strenger Hand, hierarchisch und zentralistisch – der “Spiegel” beschrieb die Atmosphäre bei Volkswagen unter dem Duo einmal als “Nordkorea minus Arbeitslager”.Nach der Ära der Alpha-Manager Piëch und Winterkorn – und vor allem nach dem einschneidenden Abgasskandal – blieb bei Volkswagen kaum ein Stein auf dem anderen. Ein “Kulturwandel” wurde von Winterkorns Nachfolger Matthias Müller ausgerufen: Weniger Zentralismus, mehr Verantwortung für die einzelnen Manager, mehr interne Kritik waren die Ziele. Die Mitarbeiter sollten nicht mehr zittern vor einem Patriarchen wie Piëch, der in Wolfsburg auch “der Alte” genannt wurde – oder von einem Kleinaktionär einmal “Göttervater”.Dabei war er in einer schweren Krise nach Wolfsburg gekommen, Massenentlassungen drohten. Das verhinderte der von Piëch eingestellte Personalvorstand Peter Hartz zusammen mit Betriebsrat und Gewerkschaft – dank der Einführung der Vier-Tage-Woche, die erst Ende 2006 gekippt wurde. Der gebürtige Österreicher Piëch war aber nicht nur Manager – der technikversessene Maschinenbauer konnte auch einen Motor zusammenschrauben. Privat segelte er gerne, beschäftigte sich mit fernöstlicher Kultur und japanischer Ethik.”Unvergessene Meilensteine gesetzt”Schon zu Lebzeiten gab es viele Superlative für den VW-Patriarchen. “Ferdinand Piëch hat die Automobilbranche geprägt wie kein Zweiter”, sagte beispielsweise Ex-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) einmal. Der entgegnete, Autobauen sei nur sein Hobby.Was blieb vom autoverliebten “Alten”? Sein Nach-Nachfolger als VW-Aufsichtsratschef, Hans Dieter Pötsch, drückte es einmal diplomatisch aus: Er betonte seinen großen Respekt vor Piëch – “trotz der ein oder anderen atmosphärischen Eintrübung zuletzt”. Und weiter: “Ich persönlich denke, dass Herr Ferdinand Piëch unvergessene Meilensteine gesetzt hat im Automobilbau und dass er an der Existenz des Volkswagen-Konzerns, wie er sich heute präsentiert, maßgeblichen Anteil hat.” Piëchs Leistungen würden unabhängig von anderen Themen “absolut unvergessen bleiben”.2017 dann die Zäsur: Piëch verkaufte ein milliardenschweres Aktienpaket, der frühere VW-Konzernlenker trennte sich von einem Großteil seiner Anteile an der VW-Dachgesellschaft Porsche SE – diese gingen an Verwandte. Die Dynastie Porsche-Piëch hat auch nach dem Tod des Ex-Patriarchen weiter das Sagen.Mehr zu PiëchDen Ausbau des VW-Imperiums sah Piëch als eine Art Lebenswerk. Lange Zeit regierte er erfolgreich von seinem Wohnort Salzburg aus, er war die oberste Instanz, ein VW-„König“. Der „Alte“ wurde er genannt. Nach heftigen internen Machtkämpfen wurde das Kapitel beendet:Ein Porträt der Piëch-Ära anlässlich seines damals 80. Geburtstags lesen Sie hierFOCUS Online die Meilensteine, die Piëch an verschiedenen Stationen des Volkswagen-Konzerns entwickelt hat oder die er in führender Position durchpeitschte.Lesen Sie hier: Die Autos des Ferdinand Piëch
cvh/mit dpa/AFP

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